LITERARISCHE Leckerbissen

Der Welt Gesicht sind aller Welt Gesichter

Die Welt hat kein Gesicht von greifbarer Gestalt.
Vor einem Kind malt sie sich stolz und wie ein Held,
Vor einem Greise ohne Durst, wie tausendjährig Holz so alt,
Den Dummen quält die Welt stets kopfgestellt.
Dem Kühlen und dem Stummen ist sie kalt versteint,
Die Schwachen fühlen sie als Tränensack, der greint.
Dem Trotzigen ist sie voll Mühlen, gegen die er ficht,
Dem Gütigen stets wohlgemeint voll Schwergewicht,
Dem Richter ist sie ewiges Weltgericht.
Ein unwirklich und tief Gedicht ist sie dem Dichter,
Verliebten lieblos oder voller Liebe;
Der Welt Gesicht sind aller Welt Gesichter.

Max Dauthendey, 1867-1918

Apfelbaum

Arnim, A. von
Der Bayrische Hiesel

BAUDELAIRE
Petits poèmes en prose
Les fleurs du mal
Gedichte
vin - Wein (frz./dt.)

Bierbaum
Die Birke

Bodenstedt
Im Garten klagt die Nachtigall
Der Rose süßer Duft genügt

Borchardt
Autumnus (Herbst)
September-Sonette

Borchert
Die Küchenuhr

Brachvogel
Münchner Frauen

BRUYèRE
Les caractères

BüCHNER
Vogesenwanderung (Auszug aus einem Brief)

Bürger
Ein Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen
Herzensausguß über Volkspoesie
Das Dörfchen

BURNS
Gedichte

BUSCH
Fuchs und Gans
Fritz und Ferdinanand
Die Freunde

Chamisso
Die Knospe der Rose
Rose

Conrad
Die bayrische Königstragödie im Bürgerhause
Münchner Frühlingswunder
Zur Erinnerung an das Ludwigsfest in München

Croissant-Rust
Der alte Garten
Philemon und Baucis

DAUTHENDEY
Unter dem großen Waringienbaum (Banyanbaum)
Der Zauber des alten Indien - Bombay (Mumbai)
Der Garten ohne Jahreszeiten
Fahrt zum See Biwa
Sonnenblumen
Mondgedichte
Ein Augenblick hat da geglüht
Gedichte (gemischt)
siehe auch: www.max-dauthendey.de

DROSTE-HÜLSHOFF
Westfälische Schilderungen
Am Bodensee
Das alte Schloß
das Fürstenhäuschen in Meersburg (aus Briefen)
Die Elemente
Gedichte: Jahreszeiten
Erinnerungen...
Poesie
Liebesgedichte
Naturgedichte

ebner-eschenbach
Die Spitzin
Krambambuli
Parabolisches
Sankt Peter und der Blaustrumpf

EICHENDORFF
Aus dem Leben eines Taugenichts
Das Marmorbild
Der Jäger Abschied
Die Zauberei im Herbste
Ich suche die blaue Blume
Neue Liebe

Eulen - Eulengedichte

Exupéry
Le Petit Prince - The Little Prince - Chp 20 / 21

Fallersleben
Des Hl. Römischen Reichs Bienenkorb
Lob des Herbstes

Fechner
Das Büchlein vom Leben nach dem Tode

FONTANE
Die Brück`am Tay
Meine Kinderjahre
Schloss Stechlin
... über "ZauberSchloss" Meseberg Mark Brandenburg
... heute: Gästehaus der Dt. Bundesregierung

FULDA
Ludwig Fulda: Kalendersprüche-Weisheiten-Aphorismen
Sinngedichte   -   Parabeln 
Märchenkalender - Aladdin und die Wunderlampe
Partei
Vorbedingung
Beichte
Lob der Ortsveränderung
Liebesgedichte
Schulreminiszenz
Tiefberechtigter Klageruf
Sein und Nichtsein
Die Erschaffung des Weibes

GANS ZU PUTLITZ
Was sich der Wald erzählt

Garten - Park - Landschaft
Gartengedichte
Goethe - Bäume im Park an der Ilm - Weimar
Landschaft bei Fürst Pückler-Muskau
und Edgar Allen Poe (Warwick + domain of Arnheim - a journey to mind)

Gaudy
Wasserrose

Gebr.Grimm
Der gestiefelte Kater
Die Alte im Wald
Der Gevatter Tod

Geibel
Das Negerweib
Krokodilromanze
Mittsommernacht
Die stille Wasserrose

George
Lieder von Traum und Tod

Gildemeister
Von Höflichkeit
Vom Reichtum

Grimme, F.W.
Geheimnis
Lob der Tanne

GESSNER
Die Gegend im Gras
Die Nacht

GOETHE
Goethe in Straßburg und Sesenheim - Briefe
Goethe in Sesenheim - Friederike Brion
das Tagebuch
Farbenlehre, VI. Abteilung
Goethe...und die Wolken
Metamorphose der Pflanzen
Propyläen - Einleitung
Einfache Nachahmung der Natur
Ein Gleiches - Wandrers Nachtlied
Marienbader Elegie
Faust - Osterspaziergang
Die Sonne tönt nach alter Weise
Selige Sehnsucht
Der Schmetterling
Die Natur
Sag ichs euch, geliebte Bäume
Der Zauberlehrling
Liebesbriefe

HECTOR
Von den Pflanzen lernen

Hegel
China

Heigel
Im Isartal

HEINE
Deutschland. Ein Wintermährchen
Nachtgedanken
Herbstwind
Neuer Frühling - Leise zieht durch mein Gemüt...
Lebensfahrt

Herder
Annchen von Tharau

Heym
Sehnsucht nach Paris
Abend am See

Hientzsch
Brüder, reicht die Hand zum Bunde

HöLDERLIN
An die Natur
An einen Baum
An eine Rose
Der Mensch
Hymne an die Liebe
Die Heimat
Der Main
Der Wanderer

Hoffmann
Die Geschichte von den schwarzen Buben

Hoffmannswaldau
Barocke Liebeslyrik

Hofmannsthal
Siehst du die Stadt
Wolken
Was ist die Welt?
Leben

Hofmiller
Vom Wandern
Das deutsche Wirtshaus

Holm
über den bayerischen Schriftsteller Ludwig Thoma

Hugo
Voici que la saison décline

In diesen heilgen Hallen...

Kafka
Die Verwandlung

Keller
Vom Fichtenbaum...
Das goldene Grün bei Goethe und Schiller
Die Romantik und die Gegenwart
Am Mythenstein

Khalil Gibran
Eure Kinder sind nicht eure Kinder
Gedichte

Kipling
Jungle Book - Kaa and Baloo

Klabund
Deutsche literaturgeschichte in einer Stunde
Weibertreu

KLEIST, E. C. von
Der Frühling

Kleist, H. von
Das Gebet des Zoroaster
Lehrbuch der französischen Journalistik

Kobell
Die G'schicht' von' Brandner-Kasper`

Kreis
Kaffee-Gebäck

Lasker-Schüler
Das Herz der Pflanzen
Die Bäume unter sich
Als die Bäume mich wiedersahen
Die Eberesche
Freundschaft und Liebe
Konzert

Lessing, T.
Der Lärm

Lamartine
Le Papillon

Liliencron
Pidder Lüng
Trutz, blanke Hans
Einen Sommer lang
Herbst

Lingg
Am Fenster
Rosenzeit
Wilde Rose
Im Spätherbst

Logau
Heutige Weltkunst

Lord Byron
There be none of Beauty`s daughters
She Walks in Beauty
Maid of Athens
Fare Thee Well
When We Two Parted
Remind Me Not
Darkness
To Time

LUTHER
Von der Freiheit eines Christenmenschen
Von der Stadtmaus und der Feldmaus
+ zwei weitere Fabeln

MöRIKE
An einem Wintermorgen
Am Rheinfall
Mörike-Schiller - Dichtermütter in Cleversulzbach
Mozart auf der Reise nach Prag
Frühlingsgedicht
Die schöne Buche
Die schöne Lau

Morgenstern
Rosengedicht
Moewenlied

MüLLER
(Maler) Müller: Adams erstes Erwachen im Paradies

Mühsam
Die Boheme

Musset
À une fleur

Nicolai
München

NOVALIS
aus: Heinrich von Ofterdingen
Die Christenheit oder Europa

Okakura
The book of Tea + Das Buch vom Tee

Ovid
Die Schöpfung
Die Weltalter
Europa
Orpheus und Eurydice
Narcissus und Echo
Pygmalion
Venus und Adonis
Der Rabe und die Krähe
Die Frösche
Arachne
Pythagoras
Philemon und Baucis

Panizza
Abschied von München

Paradies

Pfeffel
Der Apfelbaum
Das Schachspiel
Die Kolonie

Pocci
Prolog zur Eröffnung des Münchner Marionetten-Theaters

Port
Sieh, alles in der Welt ist wandelbar

Reuter
Kinder

Reventlow
Das jüngste Gericht
Das allerjüngste Gericht

RILKE
Gedichte
Rosengedichte
nénuphar - Seerose
Les Roses
Les fenêtres
Worpswede
Gärten
St Georg
Papageienpark
Es treibt der Wind im Winterwalde...

Rimbaud
Tête DE faune

RüCKERT
Zum Anfang
Kleiner Haushalt
Liebesfrühling
Es kamen grüne Vögelein
Die Gänsehirtin
über Bäume
Vom Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt
Zauberkreis
Die Harfe
Vier Parabeln
Du bist ein Schatten am Tage
Das Leben Jesu (Auszug: Geburt)
Ritornelle 4 (aus: Kindertodtenlieder - Winter und Frühling)
Ursprung der Rose
Die Rosen sind verblüht

SAADI
Aphorismen

Sachs
Das bittersüße ehlich Leben

Schikaneder
Die Zauberflöte (libretto zur Oper von Mozart)

SCHILLER
Die Geschlechter
über Frauen
Der Jüngling am Bache
Der Tanz
An die Freude
Das Lied von der Glocke
Der Spaziergang
An den Frühling
Die Blumen
Sprüche des Confucius
Rätsel

Shakespeare
Sonnets
Venus and Adonis engl. - dt.
Romeo und Julia - act III scene V - englisch / deutsch
Macbeth - witches
Shall I Compare Thee To a Summers`s Day ?

Spitta
Die Schönheiten der Natur

Stieler
Im Dialekt
Boarische Wirthshäusl
Gschwister

STIFTER
Hochwald
Bunte Steine - Vorrede

Thannhäuser
Leichte Bedingungen - Minnelied

Thoma
Gedichte
Lausbubengeschichten
Der Postsekretär im Himmel
Agricola
Die Fahnenweihe
Missionspredigt gegen den Sport

TIECK
Ein Brief
Wunder der Liebe - Mondbeglänzte Zaubernacht

Trakl
In einem alten Garten

TROCKENBRODT
Ascheberger Sprüch

Tschechow
Der Kater
Teure Stunden
Das Gewinnlos

Tucholsky
Café-Kultur 1914
Die moderne politische Satire in der Literatur
Zur Psychologie des Theaterpublikums
Zwecks Lachung - zu Karl Valentin

Twain
Mark Twain at Bayreuth (Wagner)

VERLAINE
Chanson d`Automne - Herbstlied
Cythère

VOGELWEIDE
Walther von der Vogelweide und Würzburg - aus "Reichston" (wiki)
Under der Linden

WASSERMANN
Der Aufruhr um den Junker Ernst - (Schauplatz Würzburg)

Weinheber
Bauerngarten
Garten der Seele

Wilde
Das Bildnis des Dorian Gray

Wordsworth
Daffodils

ZWEIG
Brügge
Paris + Kathedrale von Chartres
London Hyde Park
Oxford
Meran
Frühlingsfahrt durch die Provence
Salzburg
Frühling in Sevilla
Das Wien von gestern
Marienbader Elegie (Goethe)

Literarische Gattungen ;-)
Ein Mann alleine – Lyrik.
Zwei Männer – Ballade.
Ein Mann und eine Frau – Novelle.
Zwei Frauen und ein Mann – Roman.
Zwei Männer und eine Frau – Drama.
Zwei Männer und zwei Frauen – Lustspiel.
Alexander Roda Roda, 1872-1945

zum Schluss

Das ist ein häßliches Gebrechen,
wenn Menschen wie die Bücher sprechen.
Doch reich und fruchtbar sind für jeden
die Bücher, die wie Menschen reden!
Der satte Reichtum hat’s ausgemacht,
dass Armut niemandem Schande macht.
Die Schlemmer lehren am vollen Tisch,
wie Salz und Brot hält die Wangen frisch.
Die Tauben gurren vom Dachesrand:
„Nehmt lieber den Sperling in die Hand!“ …
Und die Dummen fassten den Mehrheitsbeschluss,
dass stets der Klügere nachgeben muss.
Bei Opern macht oft gleichen Kummer
Das Tonwerk wie das Textgedicht:
Die Dichtung reizt die Lust zum Schlummer,
Doch die Musik erlaubt ihn nicht.
Wer immer nach dem Nutzen strebt,
Der glaubt wohl, dass er ewig lebt,
Sonst würd’ er vor der Frage stutzen:
Am letzten Tag, wo bleibt der Nutzen?

Oscar Blumenthal
* 13. März 1852 in Berlin; † 24. April 1917